Therapiebereiche
Hier stellen ich Ihnen meine angebotenen Therapiebereiche etwas genauer vor. Bei Fragen zu einzelnen Bereichen oder speziellen Therapieverfahren kontaktieren Sie mich gerne!

Sprechtherapie
Die Sprechtherapie konzentriert sich auf die Produktion von Sprache.
Zum Beispiel bei Ausspracheschwierigkeiten einzelner (oder mehrerer Laute) im Kindesalter.
Sowie einer Dysarthrie als Folge neurologischer Krankheiten oder Schädigungen wie z.B. Schlaganfall, Schädel- Hirn Trauma, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose, Tumoren, Zerebralparesen...

Sprachtherapie
In der Sprachtherapie liegt der Fokus auf der Fähigkeit Sprache zu verstehen und zu verwenden. Es beinhaltet die Verarbeitung von Sprache im Gehirn, dem Sprachverständnis sowie Wortschatz und Grammatik.
Dies kann im Sinne einer Sprachentwicklungsverzögerung bei Kindern oder Jugendlichen eine logopädische Therapie erfordern oder im Erwachsenalter nach einer Hirnschädigung (Schlaganfall, Schädelhirntrauma...) der Fall sein. Einer sogenannten Aphasie.

Stottern und Poltern
Stottern ist eine Sprechstörung, bei der der Redefluss durch Dehnungen, Wiederholungen oder Blockaden gestört wird.
Stottern kann in jedem Alter auftreten, die Ursachen sind vielseitig und schlussendlich noch nicht gänzlich erforscht. Es gibt kein Heilmittel gegen Stottern, aber eine Therapie kann helfen, die Sprechflüssigkeit zu verbessern, Kommunikationsstrategien zu entwickeln und mit dem Stottern leichter umzugehen.
Poltern ist charakterisiert durch eine hohe Sprechgeschwindigkeit und dadurch entstehendes "Verschlucken" von Wörtern oder Silben. Die Aussprache ist dadurch undeutlich und wirkt chaotisch.

Stimmtherapie
Stimmstörungen treten durch Überbeanspruchung oder Fehlgebrauch der Stimme, Stimmbandlähmungen, Heiserkeit, Knoten oder Polypen sowie durch neurologische Erkrankungen auf.
Das Ziel der Stimmtherapie ist es, eine klare, kräftige und belastbare Stimme zu entwickeln.

Hörstörungen
Logopädie befasst sich mit verschiedenen Arten von Hörstörungen die das Hören und somit auch die sprachliche Kommunikation betreffen können:
Schwerhörigkeit etwa benötigt spezielles Hörtraining, ggf. Aussprachetherapie oder alternative Kommunikationsmittel wie Gebärden oder Lippenlesen.
Auch nach einer Operation (z.B. Cochlear Implantat) ist oft eine Logopädie hilfreich und ein wichtiges Bindeglied zwischen Patient und Audiologen.

AVWS-Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen
Ist nicht das Hören an sich ein Problem, sondern die Weiterleitung und Verarbeitung des Gehörten im Gehirn, spricht man von einer auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS).
Betroffene haben Schwierigkeiten, gehörte Geräusche korrekt zu erkennen, zu unterscheiden und zu interpretieren.
Es können Probleme im Sprachverständnis, der Konzentration, der Klanglokalistation oder ein Missempfinden von Umgebungsgeräuschen auftreten.
